Hintergrund-Informationen

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Berlin trifft Mauterndorf - Eine Reise mit Epenstein und Göring von Dr. Hanno Bayr. Es war nicht nur eine Buchpräsentation, sondern schon ein eher ein Aufsehen erregendes Momentum, das am 23.März 2017 auf Burg Mauterndorf stattfand.

 

Nachzulesen in den Lungauer Nachrichten (s.l.) und weiteren Tageszeitungen, Magazinen und Online-Foren.

 

Wer sich für das Thema interessiert, dem sei neben dem filmischen Doku-Drama (2016) von Kai Christiansen "Der gute Göring"  auch das sehr gute Sachbuch „Hermanns Bruder – Wer war Albert Göring“ empfohlen. Wie Berlin trifft Mauterndorf Ebenfalls erhältlich in der Buchhandlung Pfeifenberger.

 

 

Lesungen, Ausstellungen, Konzerte


Was haben Sie verpasst?

 

 

Kirchenkonzerte in der Wallfahrtskirche St. Leonhard gab's bis 31. August 2017. Ohne Musik wär´ alles nichts. Frei nach Mozart stehen die Sommermonate in der Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Tamsweg wieder im Zeichen der Musik. Hochkarätige Solisten und Ensembles reisen in den Lungau und interpretieren in ausgesuchten Programmen Musik aus Barock und Klassik, Romantisches bis hin zur traditionellen Volksmusik.

 

 

 

Alice Siebenhofer
Alice Siebenhofer

Buchpräsentation "Sehreisen" 04. Juli 2017 Nach jahrelanger Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland veröffentlicht Alice Siebenhofer nun ihr erstes Buch mit dem Titel: „Sehreisen…“, in dem Fotos, Bilder und Kurztexte zusammengeführt werden.

 

In einer Präsentation im Büchergewölbe Tamsweg am 4.7.2017 um 19.00 Uhr möchte die Künstlerin das Publikum auf diese Sehreisen in den Ozean der Farben mitnehmen, und in einem kommunikativen Prozess mit den Anwesenden Bild und Wort lebendig werden lassen.

 

 

 

Themenschwerpunkt Island | Fotoausstellung Gerhild Hammer + Fokus Islandliteratur "In der Saison 2012-13 nahm ich mir 1 Jahr Auszeit, um meinen Kindheitstraum zu verwirklichen – Island erleben, fühlen und viel über das Land und die Menschen kennen zu lernen. Ich studierte die Sprache an der Uni Islands, kam mit vielen Isländern ins Gespräch und fand Zugang zu Denkweise, Literatur und Naturverbundenheit. Meine Reiselust, das Fotografieren und die Liebe zu dieser schönen Insel möchte ich in der Ausstellung und im Buch zum Ausdruck bringen." schreibt Gerhild Gerhild Hammer, geboren und aufgewachsen in Graz, nach dem Musikstudium (Violine) in Graz, Wien und Berlin von 1987 – 2016 Mitglied des ORF-RSO-Wien und bekennender Island-Fan, wenn man das einmal salopp sagen darf. Lassen auch Sie sich von der ganz eigenen Schönheit des Nordlandes fesseln und entdecken den Stil isländische Literatur, die einmal so fest wie ein Bergmassiv und ein anderes Mal so eruptiv wie ein Geysir sein kann. Ausstellunsdauer 1. April bis 31. Mai 2017


Ausstellung Karin Ganatschnig.Bis 28. Februar 2017, Büchergewölbe Tamsweg, Amtsgasse 15.

 

Im Fluss der Emotion  Über Karin Ganatschnig ließe sich auch als Musikerin schreiben. Sie verliert sich in Musik, geht in ihr auf, schöpft aus ihr Kraft. Musik - und dabei gibt es kaum Einschränkungen, auch wenn Reggae, Funk, Blues oder Ethno-Worldmusic zu den Favoriten zählen - dient ihr, spendet Trost, wühlt sie auf. Sie wird von Musik begleitet. Immer. Und erst recht in ihrem Atelier. Der Klang existiert dabei allerdings nicht als Hintergrundrauschen des kreativen Aktes.  Essenziell für ihr Leben – und also für ihre Malerei – taucht Musik auf. Und diese Musik wird Farbe, wird Strich.
 
Die Sinnlichkeit des Klanges, dem sie sich hingibt, manchmal auch aussetzt, lässt auf der Leinwand erkennen, was gemeint ist, wenn davon geredet wird, man müsse mit allen Sinnen wahrnehmen, sich quasi voll ins Leben stürzen. Diese Haltung bekommt bei Karin Ganatschnig eine Handschrift, einen Ausdruck, der – egal ob er in einen Abgrund oder in eine Auflösung führt – stets authentisch bleibt. Es strahlt eine Emotionalität, die jederzeit erfühlt werden kann.
  
Die Intensität der Bilder wächst nicht aus einem überbordenden Konzept. Die Stärke wächst aus der Direktheit, aus einer unmittelbaren Reaktion auf Tiefgefühltes. Ganatschnig übersetzt diese Gefühle, die Beschäftigung mit Religion, mit sozialkritischen, ja apokalyptischen Themen, ebenso wie das Verlorengehen  in Landschaften oder das Eintauchen in die Biografie derer, denen sie Porträts widmet, in optische Emotionalitätsströme. Ihre Empathie - für ferne Welten  ebenso, wie für alltägliche Befindlichkeit - bekommt eine malerische Entsprechung. Das passiert nicht einfach aus einer oberflächlichen Laune zur Kritik. Es passiert durch eine Vertiefung, durch eine – bisweilen auch schmerzlich bedingungslose -    Konfrontation mit Ursachen und Auswirkungen von Missständen. Das basiert auf einem Selbstverständnis, das Kunst stets als kritisches Medium verstanden wissen will. Die innere und äußere Konfrontation verbringt sie dabei nicht. Sie offenbart sich in der Heftigkeit oder der Zartheit, mit der dieses Werk seine Färbung bekommt.

Karin Ganatschnig nutzt ihre Kunst niemals als Tarnung. Sie versteckt nichts. Vielmehr öffnet sich bei ihr ein Blick auf die Welt, der nichts beschönigt, der die Unruhe nicht wegradiert und die Sanftheit nicht überpinselt. Exemplarisch können ihre Landschaften und ihre Porträts gegenübergestellt werden. Ungehemmte Wildheit kann einem da begegnen, geboren aus Unverständnis, auch als Zorn. Doch genauso gut lässt es sich auf sanfter, schier zärtlich entworfener Sensibilität schweben. 
Dass Ganatschnig  betont, welche bedeutende Rolle die Musik in ihrer Arbeit spielt, muss einen also nicht wundern. Wer sich darauf einlässt, ihrer Arbeit jenseits bloß flüchtiger Eindrücke nachzuspüren, hört ihre Striche klingen. Da drängt sich die Gewissheit auf, dass sich jeder Fläche auch ein Sound zuordnen lässt  - oder zumindest eine klangliche  Grundstimmung, mit der sie an die Leinwand tritt. Oder noch genauer: Eine Grundstimmung, die sie an die Leinwand führt und die dort dann ihre Fortsetzung mit akkurat gewählten, bildnerischen Mitteln findet.
 
Bernhard Flieher, Kulturjournalist/Salzburger Nachrichten
2016

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lesn & losn | Literatur im Lungau
Veranstaltungsreihe 11.-26.November 2016
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Streichkonzert mit dem Adamas Quartett auf Burg Mauterndorf am 20.11.16, 11:11 – 13:00

 

„Das Adamas Quartett ist das derzeit interessanteste junge Wiener Streichquartett.“ So bezeichnete Otto Brusatti von Ö1 das Nachwuchsquartett, das nicht nur in Österreich sondern auch Ländern wie Armenien, Griechenland, Slowenien, Kroatien, Italien, Deutschland, USA, Frankreich, Bulgarien, Polen, Venezuela, Türkei und weitere das Publikum mit seiner Natürlichkeit, einem sehr hohen Spielniveau und Freude am Musizieren begeistern konnte


Bis zum 01. September 2016

 

Konzerte in der Wallfahrtskirche

St. Leonhard - Tamsweg

 

„Das klinget so herrlich!“ Frei nach Mozart stehen die Sommermonate in der Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Tamsweg wieder im Zeichender Musik. Hochkarätige Solistenund Ensembles reisen in den Lungau und interpretieren in ausgesuchten Programmen Musik aus Barock und Klassik, Romantisches bis hin zur traditionellen Volksmusik.

 

Das eindrucksvolle Ambiente und die herrliche Akustik dieses Kirchenraumes lassen die musikalischen Darbietungen zu einem besonders intensiven Erlebnis werden. Die Kooperation mit lungau kultur, der Marktgemeinde Tamsweg und dem Land Salzburg sowie die verlässliche Unterstützung zahlreicher Lungauer Betriebe ermöglichen seit vielen Jahren die Durchführung dieser weitum beliebten Konzertreihe.

 

In einem gemeinsamen Projekt des Salzburger Musikvereins mit dem KammerChor KlangsCala und dem Salzburger Blasmusikverband wird gleich zu Beginn an einen vergessenen Sohn Salzburgs, nämlich Sigismund Ritter von Neukomm erinnert. Die „Messe de Requiem“ schrieb Neukomm für die Chapelle Royale 1838 in Paris. Männerchöre, dunkle Farben und ein für die damalige Zeit außergewöhnlicher und neuartiger Blechbläserklang sorgen für eine besondere Atmosphäre. Den Ausführenden steht eine zeitgenössische Abschrift aus dem Stift St. Peter zur Verfügung. Die Beschaffenheit des Notenmaterials lässt vermuten, dass daraus noch nie musiziert wurde, es ist also anzunehmen, dass dieses wunderbare Werk zum ersten Mal in Salzburg erklingt. Zusammen mit weiteren unbekannten Kompositionen Neukomms und Johann Michael Haydns eröffnet sich den Zuhörern ein bisher verborgener Schatz „Salzburger Musikkultur“.

 

Verschiedene Solisten und Kammermusikensembles finden sich in der Folge in St. Leonhard ein. Einige davon konnte man im Lungau bereits hören, so die Salzburger Geigerin Christine-Maria Höller - welche diesmal mit einer Streichquartettbesetzung zu Gast ist - oder auch die Sängerin Diana Plasse mit ihrem Ensemble flautovoce. Erstmals nach Tamsweg kommt die Münchener Sopranistin Anna Karmasin, die in Begleitung des Concerto München a quattro ein buntes Barockprogramm präsentiert, sowie Matthias Schorn, seines Zeichens Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, der gemeinsam mit Orchesterkollegen Mozarts Klarinettenquintett interpretiert.

 

Eine schöne Kooperation erleben wir bei der „Krönungsmesse“ des Salzburger Genius loci, wenn der Domchor Salzburg gemeinsam mit dem Kirchenchor Tamsweg musiziert. Unter den in Salzburg entstanden geistlichen Kompositionen W. A. Mozarts hat vermutlich keine so großen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad erreicht wie diese Missa in C-Dur.

 

Zu guter Letzt singen und spielen MusikantInnen aus Bayern und Salzburg Volksmusik vom Feinsten und lassen den Konzertsommer fröhlich ausklingen. Wir wünschen allen Musikfreunden und Besuchern einen belebenden und spannenden Musikgenuss bei den Konzerten in der Wallfahrtskirche St. Leonhard.

 

Horst Hofer

 

Änderungen vorbehalten - Beginn jeweils 20.00 Uhr

Jugend, Student € 10.- / LKV-Mitglieder € 15.- / Erwachsene € 17.- / Abendkassa: + 3.-  Freier Eintritt für Kinder bis 10 Jahre

Donnerstag, 4. August

Eine kammermusikalische Reise

 

Christine Maria Höller und Freunde. Christine Maria Höller, Alexandra Vanessa Moser - Violine, Nobuya Kato - Viola, Elisabeth Grain - Violoncello.

 

Musik von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und Anton Dvorak

 Donnerstag, 11. August

Krönungsmesse, Wolfgang Amadeus Mozart

 

Solisten, Chor und Orchester der Salzburger Dommusik

Kirchenchor Tamsweg (Leitung: Sonja Brugger)

Dirigent.Prof. János Czifra

 

Donnerstag, 18. August

Come again

 

Ensemble flautovoce: Diana Plasse – Sopran, Moritz Plasse – Traversflöte,

Yukiko Tezuka - Violine, Angelika Miklin – Violoncello, Gordon Safari - Cembalo

 

Musik von John Dowland, Henry Purcell,

Georg Philipp Telemann,

Jean-Marie Leclair

und Johann Sebastian Bach

 

Donnerstag, 25. August

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Maurice Ravel

 

Matthias Schorn – Klarinette

Philharmonisches Streichquartett

 

Matthias Schorn – Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker

Mitgliederder Wiener Philharmoniker

 

 

 

Donnerstag, 1. September

Zsammg' spuit

 

Volksmusikalisches aus Bayern und Salzburg

 

Stoaberg Sängerinnen, Kraxenbacher Tanzlmusi


Andrea Wolfger in ihrem Atelier, Zoitzach 6, 5575 Lessach
Andrea Wolfger in ihrem Atelier, Zoitzach 6, 5575 Lessach

Andrea Wolfger Ausstellung bis zum 25. Juni 2016, Büchergewölbe, Amtsgasse 15, 5575 Tamsweg Zur Person Andrea Wolfger befragt, schreibt die Künstlerin: Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Stadl an der Mur (Steiermark). Nach der Matura 1995 besuchte ich das Kolleg für Textildesign in Wien. Bereits kurz nach der Ausbildung kehrte ich dem Design und insbesondere der Textil- und Modeindustrie den Rücken. In meiner künstlerischen Arbeit widme ich mich seitdem ganz der Malerei. Als Künstlerin stehe ich oft vor der Anforderung meine Werke in Worten zu beschreiben und die Quellen meiner Inspiration klar zu umreißen. Die Wahrheit ist, dass sich bereits ganze Bibliotheken mit Büchern füllen, in denen versucht wird Kunst zu definieren und zu bewerten. Seit Generationen werden Diskurse darüber ausgefochten, ob Kunst überhaupt eingegrenzt werden darf beziehungsweise welche Objekte, Aktionen und Interaktionen das Prädikat „Kunst“ verdienen. Ich halte mich schon seit langer Zeit von solchen Diskussionen fern. Mein Interesse gilt meiner Arbeit und weniger dem Bemühen dieser einen theoretischen Über- oder Unterbau zu geben. Dabei halte ich ständig Ausschau nach neuen Materialien und Motiven, die mich ansprechen. Durch immer neue Verknüpfungen von Bildern, Farben und Objekten entstehen meine Werke. Portraits, Architekturstudien, Orts- und Häuseransichten usw. erstelle ich auf Anfrage.

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Katalin Wilczek und Wolfgang Pfeifenberger laden ein zur Vernissage am 29. April 2016, Beginn 19:00 Uhr. Die künstlerischen Arbeiten von Katalin Wilczek umfassen die Themenbereiche Landschaft, Häuser und Tiere. Ausgestellt werden Ölgemälde und Aquarelle.

 

Die Künstlerin Katalin Wilczek und Wolfgang Pfeifenberger würden sich freuen, Sie zur Vernissage, die im Büchergewölbe in A-5580 Tamsweg, Amtsgasse 15 stattfindet persönlich begrüßen zu können.

 

15. April 2016, 19:30 Uhr, bei uns im Büchergewölbe, Amtsgasse 15, Tamsweg. Unterstützt durch P.E.N.-Club NÖ. 

 

Lesung Peter Steiner "Wenn mein Vater Polnisch spricht!"

 

Eine beschauliche Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn, das stellt sich der Geochemiker aus einer österreichischen Kleinstadt vor, als er im Herbst 1981 den Zug besteigt, um zu einem Kongress in Irkutsk am Baikalsee zu reisen. Doch die Fahrt in die sibirischen Weiten des Sowjetreiches wird schon am Grenzübergang in die Tschechoslowakei zu einer unerwarteten Reise in die Vergangenheit der eigenen Familie. Saß nicht sein Vater vor vierzig Jahren in diesem Zug, um nach dem deutschen Überfall auf Polen in das neu geschaffene General Gouvernement zu fahren? Vier Kriegsjahre verbrachte der Vater in Warschau, aber der Sohn weiß davon so gut wie nichts. Die Begegnungen mit Menschen auf der Fahrt durch den Sowjetstaat geben nur noch mehr Rätsel auf. Es ist die andere Gegenwart, die unberührten Wälder Sibiriens, Dörfer im tausendjährigen Schlaf, junge Frauen und Männer mit dem Licht der Zukunft in den Augen, oft naiv verträumt, gelegentlich auch rebellisch, der Glanz alter Städte Zentralasiens, die den Reisenden die Vergangenheit vorübergehend vergessen lassen. Nach der Heimkehr will er seinen Vater befragen, über die von Schweigen versiegelte Zeit, und warum er, mit einer einzigen Ausnahme, nie Polnisch spricht.

 

Foto: Siglind Buchmayer
Foto: Siglind Buchmayer

22. April 2016 19:30 Uhr, bei uns im Büchergewölbe, Amtsgasse 15, Tamsweg

 

Lesung Katharina Johanna Ferner "Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste"

 

Katharina J.Ferner wurde 1991 in Salzburg geboren. Sie maturierte 2009 am Musischen Gymnasium unter anderen in den Fächern Literatur und Bildnerische Erziehung. Im selben Jahr spielt sie die Hauptrolle im Jugendfilm „Feigenblatt und Hanf“ und gewinnt den ersten Literaturwettbewerb „Wir lesen uns die Münder wund“. Umzug nach Wien. Studien der Slawistik (BA), Skandinavistik, Deutsch als Fremdsprache. Regelmäßige Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien.

Seit 2011 Rezensentin für das österreichische Bibliothekswerk. Seit 2015 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift "&Radieschen". Nominierung für den Literaturpreis Wartholz. Erscheinen des Debütromans „Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste“ im Verlag Wortreich. Aktuell ist KJF als Studentin für Deutsch als Fremd-/ Zweitsprache an der Universität Wien inskribiert, verfolgt den wöchentlich stattfindenden ALSO-Literatursonntag fotografisch und arbeitet im Büro der Ö.D.A. (Österreichische Dialektautoren und Archive).


Neuerscheinung

Markus Danner, Auf dich kommt es an. Gedanken gegen Kirchenfrust und Glaubenskrisen.132 Seiten, ISBN 978-3-901496-36-3
Markus Danner, Auf dich kommt es an. Gedanken gegen Kirchenfrust und Glaubenskrisen.132 Seiten, ISBN 978-3-901496-36-3

Gedanken gegen Kirchenfrust und Glaubenskrisen. Die Präsentation des Buches Auf dich kommt es an! findet am Donnerstag, den 17. März 2016, um 19.30 Uhr, in der Wirtschaftskammer Salzburg, Bezirksstelle Lungau, statt.

 

Einführende Worte: GR Mag. Christian Schreilechner, Buchpräsentation und Lesung: Dechant Dr. Markus Danner, Musikalische Gestaltung: Peter Santner und das Vokal-Ensemble. Auf Ihr Kommen freuen sich Autor Markus Danner und Verleger Wolfgang Pfeifenberger.

 

Markus Danner, Jahrgang 1963, Studium der Theologie in Salzburg, Jerusalem und Freiburg, pastorales Praxisjahr in Brasilien. Priesterweihe 1988 in Salzburg, seit 1995 Pfarrer und Dechant in Tamsweg, Erzdiözese Salzburg.

 

"Menschen, denen die Kirche am Herzen liegt, leiden unter einer anhaltenden Situation des Niedergangs. Reformdiskussionen verrennen sich seit Jahrzehnten in ideologischen Auseinandersetzungen über eine konservative oder progressive Entwicklung der Kirche.

 

Dabei geht es gar nicht um Ideologien. Es geht darum, dass viel mehr Christinnen und Christen ihre Berufung erkennen und annehmen sollen, Nachfolger Jesu und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Reich Gottes zu werden. Kirchenreform beginnt bei dir, bei Ihnen. Du bist gemeint, auf Sie kommt es an!" Markus Danner

 

Markus Danners Buch ist bequem erhältlich in unserem Online-Shop und natürlich auch in unserer Buchhandlung in Tamsweg. Jetzt bestellen?


Tamsweg contra Zersiedelung. Die Salzburger Gemeinde Tamsweg setzt sich einer generellen österreichischen Entwicklung zur Wehr. Möbelriesen und Großkonzerne mit Einkaufszentren sind hier nicht erwünscht, der Ortskern ist und bleibt das Zentrum für Einkauf und Erledigungen. TV-Beitrag Servus TV vom 23.11.2015 hier ansehen.



Unterwegs. Kyra Dox Werkausstellung nicht wirklich beendet!  Bis zum 29. Februar 2016 waren die Werke der Künstlerin in unserem Büchergewölbe zu besichtigen.  Uns hat's gefreut und Ihnen bot sich die Gelegenheit die meisterhaften Werke in natura anzuschauen.  Einige der sehenswerten Werke bleiben, sozusagen als "Permanentausstellung", an den Wänden.


Buchvorstellung Winterspuren Samstag 21.11.2015

Der eigentliche Protagonist des Abends , das Buch "Winterspuren" mit den Scherenschnitten von Annemarie Indinger, begeisterte nicht nur durch den Inhalt, sondern auch durch die besondere Ausstattung: Leinengebunden mit goldenem Prägedruck.

 

Jetzt im Shop bestellen.


Kleiner, großer Bär

Erzähltheater zum Mitmachen von Robert Wimmer und mit viel Musik vom „Lungauer Querschläger" Reinhard Simbürger

 

Ein lustiges, musikalisches Stück für Kinder,  frei nach den zwei Bilderbüchern „Der kleine und der große Bär" von Käthe Recheis und „Komm in meine Arme" von Przemystaw Wechterowicz

 

"Eines Morgens …… ist der kleine Bär ganz grantig und weiß selber nicht,warum. Aber wenn dann der große Papa-Bär mit ihm zu spielen beginnt, mit ihm in den Wald geht um Blaubeeren zu pflücken und alle Freunde besucht, dann ist alles wieder in Ordnung. Und am Abend ist der kleine Bär ganz müde, aber sehr glücklich."

Ersatztermin 28. Jänner 2016, 19:00 Eintritt € 1.- Wirtschaftskammer Lungau, Tamsweg. Winters Garten, Lesung Valerie Fritsch

 

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

 

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken. Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: Die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Gruber geht.

A | 2014 | Literaturverfilmung| 98 min. | Regie: Marie Kreutze

 

Der arrogante John Gruber führt ein egozentrisches Leben mit teuren Autos, schnellem Sex und Kokain. Für seine Mutter und seine Schwester nimmt er sich nur ungern Zeit - bis ihn eine plötzliche Krebsdiagnose zwingt, sein Leben zu ändern. Und eine junge Berlinerin bringt seine Gefühlswelt ebenfalls durcheinander.

 

Gruber geht ist eine starke Charakterstudie: Das Buch beschreibt einen Menschen, der überzeugt davon ist, alles im Griff zu haben. Die Art, wie Doris Knecht ihren Gruber beschreibt, als er merkt, wie ihm tatsächlich alles entgleitet, ist so ungewöhnlich, dass man ihm willenlos durch seine Krankengeschichte folgt. Ausgezeichnet mit dem Romy 2015 in der Kategorie Beste Kamera Kinofilm.

Do., 26.11.2015, 19:00 Eintritt € 1.-

Wirtschaftskammer Lungau, Tamsweg

Alt, aber Polt

Lesung Alfred Komarek

 

Der neue Band in der vielfach ausgezeichneten Krimi-Reihe rund um Simon Polt. Der ehemalige Gendarmerieinspektor Simon Polt ist zwar schon im Ruhestand, aber deswegen keineswegs aus der Welt. Aus seiner Weinviertler Kellergassen-Welt, um genau zu sein, denn Polt ist jetzt selber unter die Weinbauern gegangen. Jeden ersten Sonntag im Monat lädt er zum geselligen Beisammensein in sein Presshaus. Dort plaudert er mit seinen Altersgenossen aus dem Dorf über den Wein und das Leben, verkostet das ein oder andere Achterl und trauert der guten alten Zeit nach. Polt ist zurück - und ist so sehr Polt wie noch nie! Nach einem dieser Sonntagstreffen wird der nächtliche Heimweg durch die Kellergasse unvermutet zu einem Schauspiel, das Polt gleichermaßen fasziniert und bedrückt. Als er tags darauf vom schrecklichen Ausgang dieses Spiel erfährt, steht er vor einem Rätsel, dessen Lösung er sich eigentlich nicht mehr zutraut. Aber er will Klarheit, jetzt erst recht. Polt bleibt eben Polt, ist so sehr Polt wie noch nie! Ein authentisches Bild des Weinviertels und seiner Kellergassen Endlich beschenkt Alfred Komarek seine Leserinnen und Leser mit einem neuen Polt-Roman! Wie auch in den vorigen Romanen spürt Komarek mit jeder Zeile klar und kraftvoll dem Lebensraum Weinviertel nach. Und immer noch ist sein Inspektor Simon Polt, wie wir ihn kennen und mögen: leidenschaftlicher Verteidiger der Gerechtigkeit, nicht zwangsläufig des Gesetzes. Mit Leidenschaft setzt Polt sich für seine geliebten Weinviertler Dörfer und die Menschen dort ein - auch dann noch, wenn es wehtut oder zum Fürchten ist

Das Literaturfestival „lesn und losn" manifestiert Literatur im Lungau und findet von 4. bis 26.11. 2015 im gesamten Bezirk statt. Es stellt die unterschiedlichen regionalen "Literaturoasen" (Buchhandel, Öffentliche Bibliotheken, Schulbibliotheken, Verlage, Schulen, Kindergärten) ins Rampenlicht. Sie werden begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Lesungen für Kinder und Erwachsene, insgesamt gibt es innerhalb von drei Wochen 20 Lesungen, Literaturverfilmungen & Literaturprojekte.


Die 5 Abendlesungen (u.a. von O.P. Zier, Valerie Fritsch,…) unter dem Motto „Leben am Land"(AT) werden durch besondere Gäste aus den Bereichen Musik & Kulinarik ergänzt, die zum jeweiligen Literaturthema eine besondere Facette beitragen, 3 weitere Abendlesungen durch Partner ergänzen diese Programmschiene. Für junge Leser wird auch bei den diesjährigen Buchwochen viel geboten, das Programm reicht von Lesungen über Erzähltheater hin bis zum Bilderbuchkino.

 

Komplette Programmübersicht als Download verfügbar (unten links). Um den im PDF-Format angelegten Flyer lesen zu können, benötigen Sie Acrobat Reader. Das Programm erhalten Sie kostenlos unter https://get.adobe.com/de/reader/

Mi., 11.11.2015, 19:00 Eintritt € 1.-

Büchergewölbe, Tamsweg

Komplizen des Glücks

Lesung O.P. Zier

 

Die Geschichte der ungewöhnlichen Familie Wirring ist eine Hymne auf Freiheit, Aufbegehren und Anarchie. Wie das berühmte gallische Dorf trotzt das alte Bauernhaus der Wirrings den umgebenden Beton-Wohnblöcken im Salzburger Land. Der bornierten Nachbarschaft ist es ein Dorn im Auge, der lustvollen Alltagsanarchie der vier Familienmitglieder bietet es jedoch ein verlässliches Zuhause: Claudia, Kämpferin für Umwelt und gesellschaftliche Erneuerung, Werner, ehemals Werbeguru, Lebensforscher, Großvater Peter, genannt Pete Wire, Rockmusiker, und Sohn Rolf, der versucht, sich auf all das einen Reim zu machen. Bis eines Tages ein sterbenskranker Mann in der Tür steht und behauptet, die uneheliche Frucht der Begegnung des Rock-Opas mit einer Kellnerin zu sein… Damit setzt er eine turbulente, drei Jahrzehnte umspannende Familienerzählung in Gang.

Di., 24.11.2015, 19:00 Eintritt € 1.-

s'Gwölb, St. Michael

Verbrannte Kindheit. Die vergessenen Kinder der Hexenprozesse

um den Zauberer Jackl. Lesung Wolfgang Fürweger

 

Von 1677 bis 1679 kam es in Salzburg zu der schlimmsten Hexenverfolgung auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reichs – 124 vermeintliche Hexen und Zauberer landeten auf dem Scheiterhaufen. Es waren allerdings nicht die üblichen Opfer des Hexenwahns – heilkundige Kräuterfrauen, angebliche Verführerinnen oder Quacksalber – sondern vor allem Kinder und Jugendliche. Ihnen wurde vorgeworfen, Gefolgsleute des Zauberers Jackl zu sein, der eine Bande von jugendlichen Gefährten um sich geschart hatte und mit ihnen bettelnd und stehlend durch die Länder und Regionen zog. Nun versuchte die Obrigkeit, diese Bettlerkinder unter dem Vorwand der Zauberei auszurotten. Angesichts der jüngsten Diskussionen um Bettlerfamilien hat dieses historische Thema eine beklemmende Aktualität.